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Ungefähres
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Kultur ist ein Bereich des Ungefähren und Unbestimmten, für den Phänomene der Übersetzung und Überschreitung konstitutiv sind: Kulturelle Muster wandern, kreuzen Grenzen und werden in neue Systeme integriert, ohne sich jemals völlig assimilieren zu lassen. Aber bereits für sich genommen ist keine Kultur mit sich selbst identisch, sondern bestenfalls selbst-ähnlich. Kulturen lassen sich immer nur "ungefähr" voneinander abgrenzen und sind darauf angewiesen, dass es ihre Mitglieder mit den unvermeidlich auftretenden Störungen und Missverständnissen nicht "zu genau" nehmen. Die vorliegenden kultursoziologischen Studien sind einer kulturellen Logik des Ungefähren auf der Spur, die sich meist hinter der gesellschaftlichen Maskerade des Eindeutigen und Selbstverständlichen verbirgt. "Natürlich" ist Folter unmoralisch und "böse", sind Amok und Hooliganismus "sinnlos", allerdings verwischen sich bei genauerer Betrachtung die Grenzen zwischen Moral und Unmoral, Sinn und Nichtsinn, Gewalt und Nichtgewalt, Folter und Verhör und müssen unablässig neu gezogen und verwischt werden. Das geschwätzige Wuchern der Diskurse und die unablässliche Vervielfältigung der Bilder fördern eine gesellschaftliche Unübersichtlichkeit, in welcher die Unterscheidung zwischen Gerücht und Wissen, Original und Kopie, Gegnerschaft und Nachahmung zu kollabieren droht. Im Spannungsfeld von Logos und Mythos, von kultureller Repräsentation und ihrer Destruktion, von individueller Abgeklärtheit über öffentliche Moral und Religiosität hin zu gesellschaftlicher Säkularisierung, soll hier nicht nur eine Logik der Kultur aufgezeigt, sondern auch ein neuer Blick auf Probleme der Gegenwartsgesellschaft gewonnen werden- Eine Art Einleitung: Ungefähres- Politische Gewalt und das kollektive Unbewusste- Bürgerkrieg und Trauma- Amok- Folter als Performanz. Zur souveränen Überschreitung im Krieg gegen den Terror- Hooligans- Moral und kollektive Emotion. Diskurse auf mittlere Distanz- Moral, Ambivalenz und Narration- Unreinheit und Ansteckung. Die (Am)Bivalenz des Bösen- Zwillinge und die Krise der Repräsentation- Vier Grundfiguren des Mythos- Krise und Kollaps- Verschwörungstheorien- Die Rückkehr der Religion und das dritte Projekt der Moderne- Culture Matters- Präzisierungen des Ungefähren oder: ein approximatives Nachwort (Alois Hahn)

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
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Social Media als Wettbewerbsvorteil in Nischenm...
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Mit steigendem Wachstum des globalen Netzwerks, wächst auch die Nachfrage nach Instrumenten, die dem Menschen helfen sich zu orientieren. Neben den Suchmaschinen, die sich während der letzten Jahre etabliert haben, steigt die Relevanz der Social Media Dienste, insbesondere der Communities. Vor diesem Hintergrund, dass sich Konsumenten im Netz immer besser informieren können und durch die Globalisierung Zugang zu weltweiten Märkten mit fast unbegrenzter Warenvielfalt haben, werden Kundenwünsche immer individueller und vielschichtiger. Unternehmen assimilieren ihre Angebote zunehmend an die persönliche Nachfrage. Es entstehen sogenannte Nischenmärkte. Die vorliegende Arbeit behandelt sowohl die Entstehung und Entwicklung von Nischenmärkten im Internet, als auch praxis-relevante Aspekte bei der Bearbeitung von Nischenmärkten. Im Zentrum der Arbeit steht dabei die Verbindung zwischen Social Media, Strategisches Management und Marketing. Social Media als Wettbewerbsvorteil in Nischenmärkten.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
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Am Anfang war das Meer
18,80 € *
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Dies ist die Geschichte von zwei Aussteigern aus der bürgerlichen Gesellschaft Medellíns in den Jahren 1976/77. Die Protagonisten, J. und seine Freundin Elena, brechen aus dem oberflächlichen, nur auf Konsum und Vergnügen ausgerichteten Leben der Millionenstadt aus und wollen auf einer entlegenen Finca an der karibischen Küste Kolumbiens neu anfangen. Der Roman schildert ihre Ankunft in einer für sie fremden Welt, ihre Begegnung mit der Kultur der Schwarzen, ihre Anstrengungen, sich in dem heruntergekommenen Landhaus einzurichten und die Finca zu einem einträglichen Unternehmen zu machen. Der Autor zeigt durch minutiöse Schilderung weniger wesentlicher Vorfälle, wie dieser Traum von einem neuen, einfachen Leben auf dem Land scheitert. Es ist ein Scheitern auf der ganzen Linie, das Scheitern aller Hoffnungen, Visionen und Pläne: das Scheitern des wirtschaftlichen Projekts, von der Finca leben zu können, das Scheitern von J.s und Elenas Versuch, sich in der fremden tropischen Welt zu assimilieren, das Scheitern von J.s und Elenas Beziehung: Elena verläßt die Finca und kehrt nach Medellín zurück, und schließlich J.s Scheitern als physische Existenz: Das Buch endet mit seinem Tod.Man könnte sagen, J.s und Elenas Schicksal entwickelt sich mit der Unausweichlichkeit einer griechischen Tragödie. Dennoch erzählt der Autor keine traurige oder deprimierende, sondern eine absolut stimmige und konsequente, einleuchtende, zutiefst menschliche, ja, sogar tröstliche Geschichte. Tomás González‘ Leitmotiv in all seinen Romanen ist die beständige Wiederkehr des Lebens. In „Horacios Geschichte“ hat er dies an den sich unablässig reproduzierenden Kühen deutlich gemacht, in „Am Anfang war das Meer“ sind es die sich immer erneuernden Palmen am Strand. González besitzt die Kunst, dem Tod seinen Schrecken zu nehmen und zeigt, daß er zum Leben gehört, daß der Mensch Teil der Natur ist, aus der Natur kommt und nach seinem Tod wieder in die Natur eingeht.1984, kurz nach dem Erscheinen des Romans, urteilte der bedeutende Historiker und Kritiker Jorge Orlando Melo: 'Ohne dass direkte Einflüsse oder Vorbilder zu sehen sind, atmet dieser Roman die Hoffnungslosigkeit der klassischen Werke Onettis, geht der Autor mit dem psychologischen Feingefühl zu Werke, das wir von Updike kennen, und finden wir diese Verquickung von Poesie und Untergang, die für viele Erzählungen Malcolm Lowrys charakteristisch ist – und dabei steht Tomás González den Meistern in nichts nach.'

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
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The Role of Religion - Tradition and Modernity ...
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Thesis (M.A.) from the year 2009 in the subject American Studies - Literature, grade: 2, University of Frankfurt (Main), language: English, abstract: In der Magisterarbeit handelt es sich um die Rolle der Religion in der modernen jüdisch-amerikanischen Literatur. Die Suche nach den Wurzeln ist ein Trend in der amerikanischen Gesellschaft geworden. Dieser Trend widerspiegelt sich auch in Kunst und Literatur. Die Gesellschaft wandelt sich von einem 'Schmelztiegel' in eine multiethnische und multikulturelle Gesellschaft. Viele Autoren wenden sich in ihren Werken an die Kultur ihrer Vorfahren. Die jüdisch-amerikanische Literatur ist auch ein Beispiel hierfür. Es ist fast unmöglich, die Kultur von der Religion zu trennen, denn wenn es sich um jüdische Themen handelt, geht es um die Kultur, die eng mit der jüdischen Religion verbunden ist. Judentum ist eine Religion, die mit Zeit und Geschichte eng verbunden ist. Selbst wenn Autoren sich mit säkularen Themen beschäftigen, gibt es trotzdem eine Anbindung an die religiöse Problematik. Viele moderne Werke sind von Autoren geschrieben, die fundiertes Wissen vom Judentum haben, sie benutzen oft jüdische Sprachen, Figuren aus der Folklore und religiöse Ideen. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen den frühen Werken von Immigranten und den modernen Werken der amerikanisch-jüdischen Autoren der dritten Generation. Während die Immigrantenautoren sich bemüht haben, sich so schnell wie möglich zu assimilieren und die Welt der Väter hinter sich zu lassen, haben die jüngsten Autoren in ihren Werken die jüdischen Themen neu entdeckt. Für die Autoren der ersten Generation war das Erlernen der englischen Sprache sehr wichtig. Die Autoren von heute haben Englisch als Muttersprache. Sie schreiben zwar auf Englisch, benutzen aber sehr häufig Begriffe oder Ausdrücke, die nicht erklärt oder übersetzt sind aus den jüdischen Sprachen Hebräisch und Jiddisch. Jüdische Literatur war immer multilingual. Hebräisch ist die Sprache der Liturgie und Jiddisch ist die Sprache des Europäischen Judentums. Nach dem Holocaust wurden die meisten Sprecher des Jiddischen ausgerottet. Das ist der Grund, warum Jiddisch heute eine Rolle der 'heiligen Sprache' spielt und in dieser Hinsicht an die Stelle des Hebräischen rückt. Das moderne Hebräisch ist die Staatssprache Israels und hat die Position der Alltagssprache genommen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
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Migration und psychische Gesundheit
21,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 2,5, SRH Fachhochschule Heidelberg, Veranstaltung: Integration und Interkulturalität, Sprache: Deutsch, Abstract: Migration stellt Menschen vor schwerwiegende Probleme. Sie verlassen ihre angestammte Umgebung, lassen damit meist die Menschen zurück die ebengleiche Sprache sprechen wie sie und die die Kultur teilen mit denen sie aufgewachsen sind. Familien werden auseinander gerissen und es fällt allen beteiligten schwer damit zu leben. Dennoch wagen viele Menschen diesen entschiedenen Schritt oder sind aufgrund ökonomischer Gegebenheiten dazu gezwungen, meist in der Hoffnung ein besseres Leben führen zu können. Oder es sind Gründe ethnischer oder religiöser Natur die man hier als Exempel anführen könnte. Auch wenn die Gründe mannigfaltig, oft unergründbar oder offensichtlich sind, hat der Mensch schon immer dieses Wagnis eingegangen - auch unter dem Akzeptieren der Konsequenzen. Ohne in der Einleitung wissenschaftliche Studien anführen zu wollen, scheint es vielen Gelehrten als gesichert, dass der unterschiedliche Phänotyp der Menschen dadurch begründet liegt. Der Körper passte sich genetisch an die neue Umgebung an, über Jahrmillionen der Evolution. Doch der Mensch hat nicht so viel Zeit und muss sich veränderten Bedingungen - wie hier eine fremde Kultur - schneller anpassen zw. Sich möglichst sozialkonform adaptieren, ohne sich komplett zu assimilieren. Diese Arbeit will dem Phänomen der Migration unter Betrachtung der mit ihr auftretenden psychischen Erkrankungen eingehen. In den seltensten Fällen verläuft dies nämlich reibungslos in der ersten Generation der Migrierten. Zu Beginn ist es die Intention des Autors wichtige Begrifflichkeiten zu definieren - sich berufend auf einschlägige Fachliteratur. Es folgt daraufhin ein Beispiel von Migranten aus der ,Gemeinschaft unabhängiger Staaten' - im weiteren Verlauf dieser Abhandlung GUS genannt - die hauptsächlich zur ehemaligen ,Sowjetunion' (UdSSR) gehörten. Dieses Beispiel soll gegebenenfalls der expliziteren Erklärung dienen und Anschaulichkeit üben. Dann soll der Zusammenhang zwischen Migration und psychischer Erkrankung hergestellt werden. Besonderen Augenmerk soll dann - und im Zusammenhang - auf die transkulturelle Psychiatrie gerichtet werden. Ihre Relevanz soll deutlich werden. Ausgehend hiervon wird in dieser Arbeit besonderen Wert auf ,Kulturelle Aspekte' der Diagnostik gelegt. Der Autor möchte nicht zwingend Missstände aufdecken, doch scheint eine Betrachtung der Komplikationen wichtig. Auch ist dem Autor - als letztem Punkt - die Rolle der Sozialen Arbeit ein wichtiges Anliegen dieser Arbeit.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
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Modelle der Integration von Ausländern
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), 86 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema 'Soziale Integration' ist eines der zentralsten Themen der Soziologie. Wie auch immer man diesen Begriff verstehen will, ob als bestehenden Zustand, als zu erreichenden Zustand oder als fortwährenden Prozess, so geht es doch in jedem Fall um den sozialen Zusammenhalt zwischen Individuum und Gesellschaft. Es wird also insbesondere die Frage aufgeworfen, wodurch Menschen in einer Gesellschaft eingeschlossen oder ausgeschlossen werden. Dies betrifft unter anderem eine bestimmte soziale Gruppe in der Gesellschaft, die Einwanderer und ihre Nachkommen, die in dieser Gesellschaft geboren oder zumindest aufwachsen sind. Aufgrund ihres Aussehens, ihrer Gewohnheiten, ihrer eigenen Sprache und ihrer 'eigenen Kultur' werden sie in der Gesellschaft oft ausgeschlossen oder sozial benachteiligt. In manchen Fällen schliessen sich Einwanderer auch bewusst von der Gesellschaft aus, indem sie lieber unter sich bleiben, d. h. vorwiegend sozialen Kontakt zu Personen derselben Herkunftsgruppe halten, die die gleiche Sprache sprechen und dieselben kulturellen Bräuche und Vorstellungen teilen (Essen, Religion, Umgangsformen etc.). Hierdurch kommt es zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung, bei der der Eindruck entsteht, dass sich die Fremden im Aufnahmeland vor den Einheimischen und ihrer 'Kultur' verschliessen. Unter anderem aufgrund von Vorurteilen kommt es zu Erscheinungen wie Ausländerhass oder gar Ausschreitungen gegenüber den Einwanderern wie vor allem in den neuen Bundesländern in Deutschland. Wie man aufgrund zahlreicher Befragungen immer wieder feststellen kann, hält die einheimische Bevölkerung 'die Ausländer für ein Problem'. So kommt auch immer wieder die Forderung, Ausländer müssten 'besser integriert' werden, also implizit die Vorstellung, Ausländer müssten sich anstrengen, um einheimische Werte und Umgangsformen besser zu beherrschen, sich mit anderen Worten also besser zu assimilieren. Absichtlich wird sich die folgende Arbeit allerdings nicht mit dieser populären Auffassung von Integration befassen. Es erscheint kaum wahrscheinlich, dass Einwanderer alles an sich, was den Einheimischen fremd erscheint, aufgeben können, geschweige denn wollen. Eine solche Auffassung gilt als antiquiert und wird in wissenschaftlichen Kreisen auch kaum noch verwendet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
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Migration und psychische Gesundheit
13,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 2,5, SRH Fachhochschule Heidelberg, Veranstaltung: Integration und Interkulturalität, Sprache: Deutsch, Abstract: Migration stellt Menschen vor schwerwiegende Probleme. Sie verlassen ihre angestammte Umgebung, lassen damit meist die Menschen zurück die ebengleiche Sprache sprechen wie sie und die die Kultur teilen mit denen sie aufgewachsen sind. Familien werden auseinander gerissen und es fällt allen beteiligten schwer damit zu leben. Dennoch wagen viele Menschen diesen entschiedenen Schritt oder sind aufgrund ökonomischer Gegebenheiten dazu gezwungen, meist in der Hoffnung ein besseres Leben führen zu können. Oder es sind Gründe ethnischer oder religiöser Natur die man hier als Exempel anführen könnte. Auch wenn die Gründe mannigfaltig, oft unergründbar oder offensichtlich sind, hat der Mensch schon immer dieses Wagnis eingegangen - auch unter dem Akzeptieren der Konsequenzen. Ohne in der Einleitung wissenschaftliche Studien anführen zu wollen, scheint es vielen Gelehrten als gesichert, dass der unterschiedliche Phänotyp der Menschen dadurch begründet liegt. Der Körper passte sich genetisch an die neue Umgebung an, über Jahrmillionen der Evolution. Doch der Mensch hat nicht so viel Zeit und muss sich veränderten Bedingungen - wie hier eine fremde Kultur - schneller anpassen zw. Sich möglichst sozialkonform adaptieren, ohne sich komplett zu assimilieren. Diese Arbeit will dem Phänomen der Migration unter Betrachtung der mit ihr auftretenden psychischen Erkrankungen eingehen. In den seltensten Fällen verläuft dies nämlich reibungslos in der ersten Generation der Migrierten. Zu Beginn ist es die Intention des Autors wichtige Begrifflichkeiten zu definieren - sich berufend auf einschlägige Fachliteratur. Es folgt daraufhin ein Beispiel von Migranten aus der ,Gemeinschaft unabhängiger Staaten' - im weiteren Verlauf dieser Abhandlung GUS genannt - die hauptsächlich zur ehemaligen ,Sowjetunion' (UdSSR) gehörten. Dieses Beispiel soll gegebenenfalls der expliziteren Erklärung dienen und Anschaulichkeit üben. Dann soll der Zusammenhang zwischen Migration und psychischer Erkrankung hergestellt werden. Besonderen Augenmerk soll dann - und im Zusammenhang - auf die transkulturelle Psychiatrie gerichtet werden. Ihre Relevanz soll deutlich werden. Ausgehend hiervon wird in dieser Arbeit besonderen Wert auf ,Kulturelle Aspekte' der Diagnostik gelegt. Der Autor möchte nicht zwingend Missstände aufdecken, doch scheint eine Betrachtung der Komplikationen wichtig. Auch ist dem Autor - als letztem Punkt - die Rolle der Sozialen Arbeit ein wichtiges Anliegen dieser Arbeit.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
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The Role of Religion - Tradition and Modernity ...
46,30 € *
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Thesis (M.A.) from the year 2009 in the subject American Studies - Literature, grade: 2, University of Frankfurt (Main), language: English, abstract: In der Magisterarbeit handelt es sich um die Rolle der Religion in der modernen jüdisch-amerikanischen Literatur. Die Suche nach den Wurzeln ist ein Trend in der amerikanischen Gesellschaft geworden. Dieser Trend widerspiegelt sich auch in Kunst und Literatur. Die Gesellschaft wandelt sich von einem 'Schmelztiegel' in eine multiethnische und multikulturelle Gesellschaft. Viele Autoren wenden sich in ihren Werken an die Kultur ihrer Vorfahren. Die jüdisch-amerikanische Literatur ist auch ein Beispiel hierfür. Es ist fast unmöglich, die Kultur von der Religion zu trennen, denn wenn es sich um jüdische Themen handelt, geht es um die Kultur, die eng mit der jüdischen Religion verbunden ist. Judentum ist eine Religion, die mit Zeit und Geschichte eng verbunden ist. Selbst wenn Autoren sich mit säkularen Themen beschäftigen, gibt es trotzdem eine Anbindung an die religiöse Problematik. Viele moderne Werke sind von Autoren geschrieben, die fundiertes Wissen vom Judentum haben, sie benutzen oft jüdische Sprachen, Figuren aus der Folklore und religiöse Ideen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen den frühen Werken von Immigranten und den modernen Werken der amerikanisch-jüdischen Autoren der dritten Generation. Während die Immigrantenautoren sich bemüht haben, sich so schnell wie möglich zu assimilieren und die Welt der Väter hinter sich zu lassen, haben die jüngsten Autoren in ihren Werken die jüdischen Themen neu entdeckt. Für die Autoren der ersten Generation war das Erlernen der englischen Sprache sehr wichtig. Die Autoren von heute haben Englisch als Muttersprache. Sie schreiben zwar auf Englisch, benutzen aber sehr häufig Begriffe oder Ausdrücke, die nicht erklärt oder übersetzt sind aus den jüdischen Sprachen Hebräisch und Jiddisch. Jüdische Literatur war immer multilingual. Hebräisch ist die Sprache der Liturgie und Jiddisch ist die Sprache des Europäischen Judentums. Nach dem Holocaust wurden die meisten Sprecher des Jiddischen ausgerottet. Das ist der Grund, warum Jiddisch heute eine Rolle der 'heiligen Sprache' spielt und in dieser Hinsicht an die Stelle des Hebräischen rückt. Das moderne Hebräisch ist die Staatssprache Israels und hat die Position der Alltagssprache genommen.

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Stand: 12.07.2020
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Modelle der Integration von Ausländern
14,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), 86 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema 'Soziale Integration' ist eines der zentralsten Themen der Soziologie. Wie auch immer man diesen Begriff verstehen will, ob als bestehenden Zustand, als zu erreichenden Zustand oder als fortwährenden Prozeß, so geht es doch in jedem Fall um den sozialen Zusammenhalt zwischen Individuum und Gesellschaft. Es wird also insbesondere die Frage aufgeworfen, wodurch Menschen in einer Gesellschaft eingeschlossen oder ausgeschlossen werden. Dies betrifft unter anderem eine bestimmte soziale Gruppe in der Gesellschaft, die Einwanderer und ihre Nachkommen, die in dieser Gesellschaft geboren oder zumindest aufwachsen sind. Aufgrund ihres Aussehens, ihrer Gewohnheiten, ihrer eigenen Sprache und ihrer 'eigenen Kultur' werden sie in der Gesellschaft oft ausgeschlossen oder sozial benachteiligt. In manchen Fällen schließen sich Einwanderer auch bewußt von der Gesellschaft aus, indem sie lieber unter sich bleiben, d. h. vorwiegend sozialen Kontakt zu Personen derselben Herkunftsgruppe halten, die die gleiche Sprache sprechen und dieselben kulturellen Bräuche und Vorstellungen teilen (Essen, Religion, Umgangsformen etc.). Hierdurch kommt es zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung, bei der der Eindruck entsteht, daß sich die Fremden im Aufnahmeland vor den Einheimischen und ihrer 'Kultur' verschließen. Unter anderem aufgrund von Vorurteilen kommt es zu Erscheinungen wie Ausländerhaß oder gar Ausschreitungen gegenüber den Einwanderern wie vor allem in den neuen Bundesländern in Deutschland. Wie man aufgrund zahlreicher Befragungen immer wieder feststellen kann, hält die einheimische Bevölkerung 'die Ausländer für ein Problem'. So kommt auch immer wieder die Forderung, Ausländer müßten 'besser integriert' werden, also implizit die Vorstellung, Ausländer müßten sich anstrengen, um einheimische Werte und Umgangsformen besser zu beherrschen, sich mit anderen Worten also besser zu assimilieren. Absichtlich wird sich die folgende Arbeit allerdings nicht mit dieser populären Auffassung von Integration befassen. Es erscheint kaum wahrscheinlich, daß Einwanderer alles an sich, was den Einheimischen fremd erscheint, aufgeben können, geschweige denn wollen. Eine solche Auffassung gilt als antiquiert und wird in wissenschaftlichen Kreisen auch kaum noch verwendet.

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Stand: 12.07.2020
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