Angebote zu "Integration" (10 Treffer)

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Modelle der Integration von Ausländern
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), 86 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema 'Soziale Integration' ist eines der zentralsten Themen der Soziologie. Wie auch immer man diesen Begriff verstehen will, ob als bestehenden Zustand, als zu erreichenden Zustand oder als fortwährenden Prozess, so geht es doch in jedem Fall um den sozialen Zusammenhalt zwischen Individuum und Gesellschaft. Es wird also insbesondere die Frage aufgeworfen, wodurch Menschen in einer Gesellschaft eingeschlossen oder ausgeschlossen werden. Dies betrifft unter anderem eine bestimmte soziale Gruppe in der Gesellschaft, die Einwanderer und ihre Nachkommen, die in dieser Gesellschaft geboren oder zumindest aufwachsen sind. Aufgrund ihres Aussehens, ihrer Gewohnheiten, ihrer eigenen Sprache und ihrer 'eigenen Kultur' werden sie in der Gesellschaft oft ausgeschlossen oder sozial benachteiligt. In manchen Fällen schliessen sich Einwanderer auch bewusst von der Gesellschaft aus, indem sie lieber unter sich bleiben, d. h. vorwiegend sozialen Kontakt zu Personen derselben Herkunftsgruppe halten, die die gleiche Sprache sprechen und dieselben kulturellen Bräuche und Vorstellungen teilen (Essen, Religion, Umgangsformen etc.). Hierdurch kommt es zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung, bei der der Eindruck entsteht, dass sich die Fremden im Aufnahmeland vor den Einheimischen und ihrer 'Kultur' verschliessen. Unter anderem aufgrund von Vorurteilen kommt es zu Erscheinungen wie Ausländerhass oder gar Ausschreitungen gegenüber den Einwanderern wie vor allem in den neuen Bundesländern in Deutschland. Wie man aufgrund zahlreicher Befragungen immer wieder feststellen kann, hält die einheimische Bevölkerung 'die Ausländer für ein Problem'. So kommt auch immer wieder die Forderung, Ausländer müssten 'besser integriert' werden, also implizit die Vorstellung, Ausländer müssten sich anstrengen, um einheimische Werte und Umgangsformen besser zu beherrschen, sich mit anderen Worten also besser zu assimilieren. Absichtlich wird sich die folgende Arbeit allerdings nicht mit dieser populären Auffassung von Integration befassen. Es erscheint kaum wahrscheinlich, dass Einwanderer alles an sich, was den Einheimischen fremd erscheint, aufgeben können, geschweige denn wollen. Eine solche Auffassung gilt als antiquiert und wird in wissenschaftlichen Kreisen auch kaum noch verwendet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.09.2020
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Unter welchen Bedingungen tendieren türkische M...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Unter welchen Bedingungen tendieren türkische Migrantinnen und Migranten dazu, sich zu assimilieren, zu integrieren oder zu segregieren? Erklärungsversuche zur Entwicklung sozialer Identitäten anhand des ,Social Identity Approach'.' Es werden aus sozialpsychologischer Sicht die konkreten Bedingungen untersucht, die bei türkischen Migrantinnen und Migranten und ihren Nachkommen in Deutschland zur Assimilation, Integration oder Segregation führen. Dazu wird zuerst die soziostrukturelle Situation der türkischstämmigen Menschen in Deutschland beschrieben, die dann später mit dem zuvor erläuterten 'Social Identity Approach' verknüpft wird. Die Situation zwischen der türkischen und der deutschen Gruppe wird demnach als Intergruppensituation im sozialpsychologischen Sinne verstanden. Hierbei werden drei wesentliche Einflüsse beleuchtet: die Gruppe der Zuwanderer, die Gruppe der Aufnahmegesellschaft und die zeitlichen und situativen Kontextbedingungen. Es werden verschiedene qualitative und quantitative empirische Untersuchung herangezogen und auf Grundlage der Theorie diskutiert. Dabei wird deutlich, dass Assimilation für die türkischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland eher selten möglich ist, während die Forderungen danach von Seiten der deutschen Gruppe steigen. Segregation zeigt sich dagegen eher als Rückzug der inferioren türkischen Gruppe aus dem sozialen Vergleich mit der statushöheren deutschen Gruppe oder als ein Wechsel der Vergleichsdimension, z.B. durch Rückbesinnung auf die Religion. Als wesentliches Ergebnis lässt sich ausserdem festhalten, dass ein grosser Teil der türkischen Gruppe sich durch übergeordnete Kategorisierungen, so genannte duale Identitäten in die deutsche Gesellschaft integriert hat. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft versucht allerdings vielfach ihre superiore Position zu erhalten und zu stabilisieren. Dadurch werden Segregationsprozesse verstärkt und Integration verzögert. Es werden daher Empfehlungen aus verschieden Studien zusammen getragen, die Intergruppenkonflikte verringern könnten und die Entwicklung dualer Identitäten begünstigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.09.2020
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Islamischer Religionsunterricht - Rechtsproblem...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges, Note: 2.0, Technische Universität Dresden, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatten der jüngsten Vergangenheit über die suboptimal verlaufene Integration muslimischer Bevölkerungsteile und die damit einhergehende Gefahr einer Radikalisierung, vor allem der jüngeren, Mitglieder diese Gruppen hat den Ruf nach einer effektiven Lösung stetig stärker werden lassen. Spätestens seit der heftigen Kontroverse und den diplomatischen Verwerfungen um die Mohammed Karikaturen im Jahr 2007 ist klar geworden, dass die westliche Welt es versäumt hat, alle Bevölkerungsgruppen mit muslimischem Migrationshintergrund adäquat in den westlichen Kulturraum zu assimilieren. Nun werden verschiedenste Lösungswege dieses Problems diskutiert. In diesem Zusammenhang bekommt die seit Jahrzehnten geführte Debatte zur Einführung eines eigenen islamischen Religionsunterrichts neuen Auftrieb. Dieses Arbeit wird sich mit der Situation beschäftigen wie sie sich zur Zeit in Deutschland darstellt, die formalen und materiellen Voraussetzungen für einen islamischen Religionsunterricht untersuchen und auf die damit einhergehenden Problemfragen eingehen, und einen knappen Überblick über die verschiedenen Initiativen in einzelnen Bundesländern zur Einführung eines islamischen Religionsunterrichts geben. Den Abschluss soll ein kurzer Abriss über kurzfristige wie langfristige Perspektiven in dieser Frage stellen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.09.2020
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Migration und psychische Gesundheit
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 2,5, SRH Fachhochschule Heidelberg, Veranstaltung: Integration und Interkulturalität, Sprache: Deutsch, Abstract: Migration stellt Menschen vor schwerwiegende Probleme. Sie verlassen ihre angestammte Umgebung, lassen damit meist die Menschen zurück die ebengleiche Sprache sprechen wie sie und die die Kultur teilen mit denen sie aufgewachsen sind. Familien werden auseinander gerissen und es fällt allen beteiligten schwer damit zu leben. Dennoch wagen viele Menschen diesen entschiedenen Schritt oder sind aufgrund ökonomischer Gegebenheiten dazu gezwungen, meist in der Hoffnung ein besseres Leben führen zu können. Oder es sind Gründe ethnischer oder religiöser Natur die man hier als Exempel anführen könnte. Auch wenn die Gründe mannigfaltig, oft unergründbar oder offensichtlich sind, hat der Mensch schon immer dieses Wagnis eingegangen - auch unter dem Akzeptieren der Konsequenzen. Ohne in der Einleitung wissenschaftliche Studien anführen zu wollen, scheint es vielen Gelehrten als gesichert, dass der unterschiedliche Phänotyp der Menschen dadurch begründet liegt. Der Körper passte sich genetisch an die neue Umgebung an, über Jahrmillionen der Evolution. Doch der Mensch hat nicht so viel Zeit und muss sich veränderten Bedingungen - wie hier eine fremde Kultur - schneller anpassen zw. Sich möglichst sozialkonform adaptieren, ohne sich komplett zu assimilieren. Diese Arbeit will dem Phänomen der Migration unter Betrachtung der mit ihr auftretenden psychischen Erkrankungen eingehen. In den seltensten Fällen verläuft dies nämlich reibungslos in der ersten Generation der Migrierten. Zu Beginn ist es die Intention des Autors wichtige Begrifflichkeiten zu definieren - sich berufend auf einschlägige Fachliteratur. Es folgt daraufhin ein Beispiel von Migranten aus der ,Gemeinschaft unabhängiger Staaten' - im weiteren Verlauf dieser Abhandlung GUS genannt - die hauptsächlich zur ehemaligen ,Sowjetunion' (UdSSR) gehörten. Dieses Beispiel soll gegebenenfalls der expliziteren Erklärung dienen und Anschaulichkeit üben. Dann soll der Zusammenhang zwischen Migration und psychischer Erkrankung hergestellt werden. Besonderen Augenmerk soll dann - und im Zusammenhang - auf die transkulturelle Psychiatrie gerichtet werden. Ihre Relevanz soll deutlich werden. Ausgehend hiervon wird in dieser Arbeit besonderen Wert auf ,Kulturelle Aspekte' der Diagnostik gelegt. Der Autor möchte nicht zwingend Missstände aufdecken, doch scheint eine Betrachtung der Komplikationen wichtig. Auch ist dem Autor - als letztem Punkt - die Rolle der Sozialen Arbeit ein wichtiges Anliegen dieser Arbeit.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.09.2020
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Internationalismen
14,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Universität zu Köln (Erziehungswissenschaftliche Fakultät - Seminar für Deutsche Sprache), Veranstaltung: Sprachföderung von Jugendlichen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Globalisierungstendenzen auf wirtschaftlicher und politischer Ebene sind unübersehbar. In diesem Sinne konkurrieren die Rufe nach Sicherung der Identität auf nationaler Ebene und internationaler Annährung auf der anderen. Sprache repräsentiert in diesem Zusammenhang oftmals die Verankerung im Traditionellen und in der spezifischen Kultur. Vor diesem Hintergrund sind z.B. sprachpuristische Ansätze zu sehen, die die Wahrung des negativen Wortschatzes vor fremdsprachigen Einflüssen bewirken wollen. Vor allem dem Deutschen wird Xenophobie vorgeworfen, da es trotz zentraler europäischer Lage den Vorgang des Eindeutschens beibehalten hat. Demnach wird Deutsch nach Décsy als eine sog. introvertierte Sprache gewertet. Décsy unterhielt die Sprachen in drei Gruppen, was das Assimilieren von Fremdelementen anbetrifft; hierbei unterscheidet er neutrale, introvertierte und Mischsprachen.Peter Braun hebt hervor, dass Deutsch zu den wenigen Sprachen gehört, welche fremdsprachig motivierte Wörter mit ihren etymologischen Wurzeln in einem Fremdwörterlexikon auflistet, ohne auf den Gebrauchswert der Wörter zu achten. Das hat zu Folge, dass schon auf der linguistischen Ebene eine Einleitung in Eigenes Nationales und Fremdes vorgenommen wird. Jedoch lassen sich die internationalen Wortschätze auf komparativer Ebene programmatisch dahingehend verwenden, den Heranwachsenden Parallelen zwischen den Sprachen aufzusteigen und ihnen ein gemeinsames Kulturgut zu offerieren. Weiterhin kann der Fremdsprachenerwerb von den Interlexemen profitieren und auch auf die Verwandtschaft der Sprachen verweisen. Aufgrund der Wichtigkeit des Abbaus von Vorurteilen und Befangenheit gegenüber Fremden, sollte schon im Deutsch- und Fremdsprachenunterricht die Gemeinsamkeiten der europäischen Sprachen herausgestellt werden. Zu dieser angestrebten Integration können Internationalismen einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb beschäftigt sich diese Hausarbeit mit diesem sprachlichen Phänomen und versucht eine schrittweise Heranführung an den Gegenstand zu ermöglichen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.09.2020
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14,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), 86 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema 'Soziale Integration' ist eines der zentralsten Themen der Soziologie. Wie auch immer man diesen Begriff verstehen will, ob als bestehenden Zustand, als zu erreichenden Zustand oder als fortwährenden Prozeß, so geht es doch in jedem Fall um den sozialen Zusammenhalt zwischen Individuum und Gesellschaft. Es wird also insbesondere die Frage aufgeworfen, wodurch Menschen in einer Gesellschaft eingeschlossen oder ausgeschlossen werden. Dies betrifft unter anderem eine bestimmte soziale Gruppe in der Gesellschaft, die Einwanderer und ihre Nachkommen, die in dieser Gesellschaft geboren oder zumindest aufwachsen sind. Aufgrund ihres Aussehens, ihrer Gewohnheiten, ihrer eigenen Sprache und ihrer 'eigenen Kultur' werden sie in der Gesellschaft oft ausgeschlossen oder sozial benachteiligt. In manchen Fällen schließen sich Einwanderer auch bewußt von der Gesellschaft aus, indem sie lieber unter sich bleiben, d. h. vorwiegend sozialen Kontakt zu Personen derselben Herkunftsgruppe halten, die die gleiche Sprache sprechen und dieselben kulturellen Bräuche und Vorstellungen teilen (Essen, Religion, Umgangsformen etc.). Hierdurch kommt es zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung, bei der der Eindruck entsteht, daß sich die Fremden im Aufnahmeland vor den Einheimischen und ihrer 'Kultur' verschließen. Unter anderem aufgrund von Vorurteilen kommt es zu Erscheinungen wie Ausländerhaß oder gar Ausschreitungen gegenüber den Einwanderern wie vor allem in den neuen Bundesländern in Deutschland. Wie man aufgrund zahlreicher Befragungen immer wieder feststellen kann, hält die einheimische Bevölkerung 'die Ausländer für ein Problem'. So kommt auch immer wieder die Forderung, Ausländer müßten 'besser integriert' werden, also implizit die Vorstellung, Ausländer müßten sich anstrengen, um einheimische Werte und Umgangsformen besser zu beherrschen, sich mit anderen Worten also besser zu assimilieren. Absichtlich wird sich die folgende Arbeit allerdings nicht mit dieser populären Auffassung von Integration befassen. Es erscheint kaum wahrscheinlich, daß Einwanderer alles an sich, was den Einheimischen fremd erscheint, aufgeben können, geschweige denn wollen. Eine solche Auffassung gilt als antiquiert und wird in wissenschaftlichen Kreisen auch kaum noch verwendet.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.09.2020
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Islamischer Religionsunterricht - Rechtsproblem...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges, Note: 2.0, Technische Universität Dresden, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Debatten der jüngsten Vergangenheit über die suboptimal verlaufene Integration muslimischer Bevölkerungsteile und die damit einhergehende Gefahr einer Radikalisierung, vor allem der jüngeren, Mitglieder diese Gruppen hat den Ruf nach einer effektiven Lösung stetig stärker werden lassen. Spätestens seit der heftigen Kontroverse und den diplomatischen Verwerfungen um die Mohammed Karikaturen im Jahr 2007 ist klar geworden, dass die westliche Welt es versäumt hat, alle Bevölkerungsgruppen mit muslimischem Migrationshintergrund adäquat in den westlichen Kulturraum zu assimilieren. Nun werden verschiedenste Lösungswege dieses Problems diskutiert. In diesem Zusammenhang bekommt die seit Jahrzehnten geführte Debatte zur Einführung eines eigenen islamischen Religionsunterrichts neuen Auftrieb. Dieses Arbeit wird sich mit der Situation beschäftigen wie sie sich zur Zeit in Deutschland darstellt, die formalen und materiellen Voraussetzungen für einen islamischen Religionsunterricht untersuchen und auf die damit einhergehenden Problemfragen eingehen, und einen knappen Überblick über die verschiedenen Initiativen in einzelnen Bundesländern zur Einführung eines islamischen Religionsunterrichts geben. Den Abschluss soll ein kurzer Abriss über kurzfristige wie langfristige Perspektiven in dieser Frage stellen.

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Stand: 23.09.2020
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Unter welchen Bedingungen tendieren türkische M...
24,99 € *
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Unter welchen Bedingungen tendieren türkische Migrantinnen und Migranten dazu, sich zu assimilieren, zu integrieren oder zu segregieren? Erklärungsversuche zur Entwicklung sozialer Identitäten anhand des ,Social Identity Approach'.' Es werden aus sozialpsychologischer Sicht die konkreten Bedingungen untersucht, die bei türkischen Migrantinnen und Migranten und ihren Nachkommen in Deutschland zur Assimilation, Integration oder Segregation führen. Dazu wird zuerst die soziostrukturelle Situation der türkischstämmigen Menschen in Deutschland beschrieben, die dann später mit dem zuvor erläuterten 'Social Identity Approach' verknüpft wird. Die Situation zwischen der türkischen und der deutschen Gruppe wird demnach als Intergruppensituation im sozialpsychologischen Sinne verstanden. Hierbei werden drei wesentliche Einflüsse beleuchtet: die Gruppe der Zuwanderer, die Gruppe der Aufnahmegesellschaft und die zeitlichen und situativen Kontextbedingungen. Es werden verschiedene qualitative und quantitative empirische Untersuchung herangezogen und auf Grundlage der Theorie diskutiert. Dabei wird deutlich, dass Assimilation für die türkischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland eher selten möglich ist, während die Forderungen danach von Seiten der deutschen Gruppe steigen. Segregation zeigt sich dagegen eher als Rückzug der inferioren türkischen Gruppe aus dem sozialen Vergleich mit der statushöheren deutschen Gruppe oder als ein Wechsel der Vergleichsdimension, z.B. durch Rückbesinnung auf die Religion. Als wesentliches Ergebnis lässt sich außerdem festhalten, dass ein großer Teil der türkischen Gruppe sich durch übergeordnete Kategorisierungen, so genannte duale Identitäten in die deutsche Gesellschaft integriert hat. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft versucht allerdings vielfach ihre superiore Position zu erhalten und zu stabilisieren. Dadurch werden Segregationsprozesse verstärkt und Integration verzögert. Es werden daher Empfehlungen aus verschieden Studien zusammen getragen, die Intergruppenkonflikte verringern könnten und die Entwicklung dualer Identitäten begünstigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.09.2020
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Internationalismen
25,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Universität zu Köln (Erziehungswissenschaftliche Fakultät - Seminar für Deutsche Sprache), Veranstaltung: Sprachföderung von Jugendlichen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Globalisierungstendenzen auf wirtschaftlicher und politischer Ebene sind unübersehbar. In diesem Sinne konkurrieren die Rufe nach Sicherung der Identität auf nationaler Ebene und internationaler Annährung auf der anderen. Sprache repräsentiert in diesem Zusammenhang oftmals die Verankerung im Traditionellen und in der spezifischen Kultur. Vor diesem Hintergrund sind z.B. sprachpuristische Ansätze zu sehen, die die Wahrung des negativen Wortschatzes vor fremdsprachigen Einflüssen bewirken wollen. Vor allem dem Deutschen wird Xenophobie vorgeworfen, da es trotz zentraler europäischer Lage den Vorgang des Eindeutschens beibehalten hat. Demnach wird Deutsch nach Décsy als eine sog. introvertierte Sprache gewertet. Décsy unterhielt die Sprachen in drei Gruppen, was das Assimilieren von Fremdelementen anbetrifft; hierbei unterscheidet er neutrale, introvertierte und Mischsprachen.Peter Braun hebt hervor, dass Deutsch zu den wenigen Sprachen gehört, welche fremdsprachig motivierte Wörter mit ihren etymologischen Wurzeln in einem Fremdwörterlexikon auflistet, ohne auf den Gebrauchswert der Wörter zu achten. Das hat zu Folge, dass schon auf der linguistischen Ebene eine Einleitung in Eigenes Nationales und Fremdes vorgenommen wird. Jedoch lassen sich die internationalen Wortschätze auf komparativer Ebene programmatisch dahingehend verwenden, den Heranwachsenden Parallelen zwischen den Sprachen aufzusteigen und ihnen ein gemeinsames Kulturgut zu offerieren. Weiterhin kann der Fremdsprachenerwerb von den Interlexemen profitieren und auch auf die Verwandtschaft der Sprachen verweisen. Aufgrund der Wichtigkeit des Abbaus von Vorurteilen und Befangenheit gegenüber Fremden, sollte schon im Deutsch- und Fremdsprachenunterricht die Gemeinsamkeiten der europäischen Sprachen herausgestellt werden. Zu dieser angestrebten Integration können Internationalismen einen wichtigen Beitrag leisten. Deshalb beschäftigt sich diese Hausarbeit mit diesem sprachlichen Phänomen und versucht eine schrittweise Heranführung an den Gegenstand zu ermöglichen.

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